
Zeiten
Allemal
sind sie geliehen
unsere
Zeiten
die
unsichtbar über den Himmel
gekrümmt
durch das Rote des Horizonts
sich unsrer Sinne
bemächtigen
in
unseren Seelen nisten
Zieh aus die zerfetzte Haut
in den
Baum gehängt zum Trocken
dass letztes Wasser nur die Sonne nährt
Jeder
Abschied von der Zeit
verliert
den weiten Raum
in Armen
halten, was sonst rasch zerfällt
halt du
fest, erstick dir das Geliebte
reicht dir den Kaffee mit bläulichem Gesicht
erinnerst
dich
bereite
aus dem Mahl des Tages
den
Abschied
deiner
Liebe
Geliehenes gab ich zurück
zerkratzt
der Einband
geknickt
die gelben Seiten
aus dem
Licht erhellter Zeiten
warf mir
der Schatten schwach
mein Bild
zurück
Levrai, 1978.
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